Sprechen und Zeigen
Hören und Sehen

Sie werden in vielen Büchern zur Präsentation Prozentangaben finden, wie viel mehr gelernt wird, wenn die Information über mehrere Kanäle angeboten wird. Das sieht dann ungefähr so aus, dass die Lernenden 20 Prozent durch Hören, 30 Prozent durch Sehen und in der Addition 50 % durch Hören und Sehen behalten.

Die Feststellung, dass ein Lernvorgang mit Sehen und Hören fester verankert wird, bedarf präziserer Unterscheidung: welche Art von Bild erleichtert das Lernen, welche das Behalten? Zu welchem Zeitpunkt sollte das Bild den Text ergänzen: vor dem Hören, während des Hörens oder danach? Sind das in beiden Fällen fertig gezeigte Bilder, sind es Bilder, deren Konstruktion im Unterricht mitverfolgt werden konnte oder sind es Bilder, die der Lernende aus dem Stoff aktiv erzeugt hat?

Ich erfahre in meiner Unterrichtspraxis, dass Visualisierung in der herkömmlichen Form nur eine Dekoration der Folien ist. Visualisierung muss das Vorwissen berücksichtigen, einen engen Bezug zum präsentierten Stoff haben, zum richtigen Zeitpunkt erfolgen und darf den Zuschauer nicht überfordern - selten erfüllt eine Grafik diese Forderungen.

Was ist ein MVP?
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Pia Bork

Visualisieren

Powerpoint 2007