Beim Einscannen wird im Scanprogramm zwischen der Scanauflösung und der Bildauflösung unterschieden. Die Scanauflösung ist die Pixel-Anzahl, die der Scanner einliest. Die Bildauflösung ist die Pixelanzahl, die im fertigen Bild ausgegeben wird. Man kann auch von Input (Scanauflösung) und Output (Bildauflösung) sprechen. Sind beide identisch, wird das Bild in gleicher Größe gezeigt und gedruckt.
Am Beispiel eines normalen Farbphotos wird gezeigt, wie sich die unterschiedlichen Einstellungen beim Scannen auswirken. Das Foto ist 15 x 10 cm (das sind 5,9 x 3,9 Inch) groß. Es wird für einen Monitor mit der Auflösung 1280 x 1024 gescannt.
Die Bildauflösung ist wichtig für den späteren Ausdruck, für den Monitor ist nur die Scanauflösung relevant. Je höher die Bildauflösung gewählt wird, desto größer ist auch die Scanauflösung – aber das steigert nicht die Qualität am Monitor, nur für den Druck.
Das Foto wird mit 150 dpi Scanauflösung eingescannt. Produziert wird ein Bild mit einer Breite von 14,7 cm und einer Höhe von 9,9 cm.
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Ein Monitor mit 1280 Pixel in der Breite wird also nicht ausgefüllt – 1280 minus 870 bleiben 410 Pixel übrig. Von der Höhe (1024 Pixel) wird ungefähr die Hälfte eingenommen – 1024 minus 585 ergibt 439 Rest.
Öffnet man das Bild so in einem Bildverarbeitungsprogramm, wird es ungefähr in Originalgröße (14,7 x 9,9 cm) dargestellt. Das gilt für alle Dateitypen: TIF, JPG oder BMP.
