Als Windows-Bestandteil wird ein eintegrierter Medienplayer mitgeliefert: entweder in Form einer mplayer.exe oder einer mplay32.exe.
Diese Player sind Bestandteil des Media Control Interface, abgekürzt MCI. Nur auf diesen MCI-Player greift PPT zurück, wenn es Videos im Format AVI oder MPEG abspielt.
Der Dateiname für den Player ist abhängig von der Windows- Version (mplay32.exe heißt er unter Windows XP, mplayer unter älteren Windows-Versionen).
Der integrierte "mplayer" oder "mplay" liegt im Stamm-Verzeichnis von Windows. Er bietet eine kleine Steuerleiste und ein Menü. Videos werden in einem separaten Fenster gezeigt, das sich erst bei Bedarf öffnet.
Daneben gibt es noch einen eigenständigen Mediaplayer mit dem Dateinamen "mplayer2" bzw. "wmplayer"; er hat einen eigenen Ordner. Man kann sie von MS als mplayer2.exe oder wmplayer.exe herunterladen. Mit diesen Mediaplayern arbeitet Powerpoint nicht automatisch zusammen.
Schlussendlich gibt es noch den großen Windows Mediaplayer. Den Windows Mediaplayer gibt es in verschiedenen Versionen. Version 6 sieht schon in der kompaktesten Ansicht wesentlich anders aus als der integrierte Player. Die aktuelle Version ist die Betaversion des WMP 11.
Der Windows Media Player kann nicht nur gespeicherte Videos und Audios abspielen, er sucht Radiostationen, brennt auf CD, verwaltet Abspiellisten etc. Mit Zusatzsoftware kann er auch DVDs zeigen - aber dazu ist entweder die Installation einer DVD-Abspielsoftware oder eines AddIns notwendig.
Die Versionen des Windows-Mediaplayers kommen mit unterschiedlichen Ansichten daher und können ziemlich futuristisch aussehen. Sie können ihn mit dem eingebauten mplayer nicht verwechseln.
Die Windows-Mediaplayer können in Powerpoint als Objekt eingebunden werden. Sie haben dann auf der Folie die komplette Steuerung für das Video zur Verfügung. Auch alle anderen Nicht-Microsoft-Player wie Quicktime oder Realmedia können Sie als Objekt einbinden.

