Viele Probleme mit Videos, Mausaktionen, graphischen Darstellungen oder Farben verschwinden, wenn Sie die Hardwarebeschleunigung für die Grafik ausschalten oder heruntersetzen. Das geht so:
Suchen Sie nach dem Punkt AnzeigeVerschwinden damit die Probleme, könnte ein veralteter Grafikkarten-Treiber die Probleme verursachen. Suchen Sie beim Hersteller Ihrer Grafikkarte nach neuen Treibern.
Was wird damit erreicht? Die Hardwarebeschleunigung übergibt die Videodaten zur Verarbeitung an die Grafikkarte - damit wird die CPU-Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht. Mit dem Ausschalten der Hardwarebeschleunigung werden Videodaten im Hauptspeicher verwaltet und durch die CPU ausgeführt. Die Daten können durch den Windows-Media-Screen-Codec schneller gelesen werden.
Einige Programme benötigen dringend die Hardwarebeschleunigung - Sie sollten sie nicht ohne Not ausschalten und wieder einschalten, wenn Sie sie deaktiviert hatten. Dazu gehören: dreidimensionale, bewegte Darstellungen bei Videospielen, CAD-Zeichnungen oder Bildschirmschonern und DVD-Filme.
Ein bisschen Theorie? Hohe Auflösungen mit hoher Framerate überfordern selbst moderne CPUs. Darum wurden spezielle Grafikprozessoren entwickelt, die die Geometrie einer Szene, die Drehung von Objekten, die Rasterung etc. besonders schnell ausführen können. Da die Grafikchips immer besser und schneller wurden, konnten sie einen Teil der Arbeit der CPU übernehmen. Den Anteil steuern Sie mit der Hardwarebeschleunigung: maximale Hardwarebeschleunigung übergibt alle Videodaten an die Grafikkarte, keine Hardwarebeschleunigung belässt die Verarbeitung bei der CPU.
24.06.2006
