Was ist richtig: dunkler Hintergrund und helle Schrift oder heller Hintergrund und dunkle Schrift? Hier streiten sich die Geister - ich kann es auch nicht endgültig entscheiden. Meine Erfahrung läuft auf ein salomonisches Urteil hinaus: weder das eine noch das andere gilt in jeder Situation. Aber eines mag ich gar nicht mehr sehen: dunkelblaue Farbverläufe. Sie ver(un)zieren beinahe jede Präsentation, die ich sehe. Es gibt doch auch andere schöne Farben!
Als Hintergrund für die Folien können Sie Farben, Farbverläufe, Muster oder Bilder verwenden. Es gibt verschiedene Wege einen Hintergrund zu definieren.
Etwas versteckt findet sich im Menü Format / Hintergrund die Farbwahl:
Der Nachteil dieser Methode: das Bild kann nicht nachbearbeitet werden. Wenn die Farben sehr kräftig sind, können Sie evtl. Ihre Schriften nicht mehr lesen. Sie müssen das Bild vor dem Einfügen in einem Bildbearbeitungsprogramm verändern oder Sie verwenden den Template Creation Wizard.
Über die Folienfarbskala können Sie den Folien einen farbigen Hintergrund verpassen. Aber es sind nur einfache Farben möglich - weder Farbverläufe noch Grafiken lassen sich auf diesem Weg in den Hintergrund setzen.
Fotos oder Zeichnungen lassen sich auch über den Master in den Hintergrund bringen. Wechseln Sie in den Folienmaster und fügen Sie ein Foto ein. Ziehen Sie das Foto auf die Größe der Folie und platzieren Sie es exakt auf der Folie - es darf über die Ränder hinausragen, diese Ränder werden später nicht gezeigt. Das Bild kann über die Symbolleiste "Grafik" verändert werden. Besonders sinnvoll ist die Möglichkeit, aus dem Foto ein Wasserzeichen zu machen.
Über gefüllte Autoformen können Sie auch einen Farbverlauf simulieren. Der Vorteil liegt darin, dass Sie die Breite des Verlaufs mit der Autoform frei bestimmen können.
