Farbsünden
- Zu dunkle Hintergründe
Blau ist zwar ein beliebter Hintergrund, wirkt seriös und "cool" - ist aber für das Publikum anstrengend zu lesen. Am besten zu lesen sind immer noch dunkle Texte auf hellem Hintergrund.
- Farbverläufe
Schwache Beamer machen aus einem eleganten Verlauf eine deutlich abgetreppte Aneinanderreihung von Farbblöcken.
- Pastellfarben
Je nach Beamer kann eine Pastellfarbe grell oder vollkommen ausgeblasst erscheinen. Besser sind kräftige Farben.
- Gelb - Orange
Gelb- und Orangetöne werden in Beamern häufig stark verfälscht und in unterschiedlichen Grünstichen gezeigt.
- Zu viele Farben
Je weniger Farben, desto besser. Eine bunte Präsentation wirkt unseriös, dilettantisch, laienhaft.
- Inkonsequenz
Eine Farbe sollte immer die gleiche Bedeutung haben. Wechseln Sie nicht aus rein dekorativen Zwecken die Füll- oder Schriftfarben!
- Muster
Füllmuster können so dominierend sein, dass darüberliegende Schrift nicht mehr zu entziffern ist. Vermeiden Sie am besten Streifen und Karo und auffällige Punkte ganz.
- Farbkombinationen
Farben müssen ein harmonisches Miteinander ergeben - da das Geschmackssache ist, sollten Sie sich an die Farbkarten der Profis halten. Verboten ist in jedem Fall die Kombination von grün-rot als Gegensatz oder sogar als Hintergrund-Schriftfarbe. Rund 10% der Männer haben eine Rot-Grün-Sehschwäche.
- Manuelle Farbzuweisungen
Definieren Sie immer ein Farbschema (eine Farbskala). Damit vermeiden Sie, dass unterschiedliche Farbtöne verwendet werden, weil niemand mehr weiß, welche Farbe genau ausgesucht wurde.
- Keine Kontrolle über den Beamer
Ihr eigener Monitor gibt nur ein unzureichendes Bild von der Präsentation - kontrollieren Sie unbedingt die Wirkung über den Beamer. Nur so haben Sie eine realistische Vorstellung vom Aussehen der Präsentation.
