Export zu Word mit Verknüpfung

pp216Wenn Sie eine Präsentation an Word senden, können Sie wählen zwischen dem Einfügen der Folien und einer Verknüpfung zur Präsentation. Mit dem Einfügen werden Kopien der Folien in Word eingefügt, die keinerlei Verbindung mehr zur Präsentation haben. Eine Verknüpfung schaut dagegen ständig zurück, Änderungen an den Folien wirken sich auch in Word sofort aus.

Der letzte Weg hat Vorteile und Nachteile. Vorteilhaft ist, dass Sie auch nach dem Senden an Word noch Änderungen am Folienaussehen vornehmen können - Sie können sicher sein, dass diese Änderungen auch in Word ankommen. Nachteilig ist die enorme Dateigröße, die in Word erzeugt wird.

Zur Explosion der Dateigröße kommt es, weil Informationen über die Folienhintergründe mehrfach in Word ankommen. Zum einen überträgt Powerpoint die Daten für den Master, darin ist der Folienhintergrund enthalten; zum zweiten wird pro Folie eine WMF-Grafikerzeugt, die natürlich den Hintergrund ebenfalls beinhaltet. Dazu kommen noch die Daten, die auf der Folie liegen - wie die Texte, die Diagramme, Grafiken etc.

In Powerpoint wird die Information für den Folienhintergrund nur einmal vorgehalten: im Master. Word erhält den Hintergrund in der INformation über den Master plus in den Informationen für jede einzelne Folie. Aufwändige Hintergründe wie hochaufgelöste Fotos oder Farbverläufe können dann ganz schön zu Buche schlagen.

Die einfachste Abhilfe wäre es, den Hintergrund vor dem Senden an Word so einfach wie möglich zu halten. Am besten wäre natürlich ein einfacher, weißer Hintergrund ohne Grafik und Farbe. Eine anderer Weg ist, die Verknüpfungen in Word wieder zu lösen. Wählen Sie in Word Bearbeiten/Verknüpfungen und klicken Sie auf die Schaltfläche Verknüpfung aufheben.

03.02.2006

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Pia Bork