In Powerpoint 2003 ist der alte Pack & Go-Assistent komplett überarbeitet worden und heißt jetzt Verpacken für CD. Wie der Name schon sagt, können Präsentationen direkt auf eine CD gebrannt werden. Aber auch das Verpacken in einen Ordner auf der Festplatte ist möglich - beispielsweise zum Versand mit E-Mail oder zum Speichern auf einen USB-Stick.
Das direkte Brennen auf eine CD wird allerdings nicht von allen Betriebssystemen unterstützt. Powerpoint greift auf die Fähigkeiten von Windows zurück - kann Ihre Windows-Version nicht direkt auf eine CD schreiben, kann auch der neue Assistent nichts ausrichten. Windows XP unterstützt das direkte Schreiben auf CD, sofern die Desktop-CD-Aufnahme aktiviert ist Sie können im Windows Explorer kontrollieren, ob das der Fall ist. Einfach im Kontextmenü zum CD-Brenner die Eigenschaften wählen und dort auf der Registerkarte Aufnahme nachschauen.
Bei Windows-Versionen ohne direktes Brennen können Sie die Präsentation in einen Ordner packen und anschließend den Inhalt des Ordners mit Ihrem normalen Brennprogramm auf die CD bannen.
Mit dem Verpacken für CD wird auch ein automatischer Start der CD eingerichtet. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Anwender für seinen Rechner den automatischen Start von eingelegten CDs nicht verhindert hat. Darauf haben Sie keinen Einfluss. Es kann deswegen durchaus passieren, dass Ihre Präsentations-CD auf einigen Rechnern nicht automatisch startet, obwohl Sie diese Option beim Packen auf CD gewählt haben.
In der PowerPoint-Version 2003 wird beim Verpacken für CD der aktuelle Viewer Version 2003 verwendet. Sie finden die Download-Adresse oben rechts. Dieser neue Viewer unterstützt alle Funktionen, die ab PowerPoint 2002 neu eingeführt wurden. Das sind insbesondere die neuen Animationen. Wenn Sie unter PowerPoint 2002 den neuen Viewer verwenden möchten, müssen Sie die CD händisch zusammenstellen.
Eine Fehlermeldung kann beim Betriebssystem Windows 2000 auftreten.
28.08.2005
